Die effektive Unterstützung
der Geschäftsprozesse steht im Fokus von IT Service Management. Die Abhängigkeit
der Geschäftsprozesse von der IT ist
für viele Unternehmen ein wachsender Risikofaktor.
Eine der Hauptanforderungen
an heutige IT-Manager ist die strikte Ausrichtung der Informationstechnologie
(IT) an den Unternehmenszielen. Die Erschließung geschäftlicher Chancen in
Kooperation mit der Unternehmensführung und die optimale Unterstützung der
Geschäftsprozesse durch den Einsatz von IT erhalten somit einen immer höheren
Stellenwert. Dementsprechend werden hohe Anforderungen an Qualität,
Verfügbarkeit und Kosten der IT gestellt. Diese können durch effektives
IT-Architektur- und Servicemanagement erfüllt werden.
Die Umsetzung der
ITIL-Prinzipien (IT Infrastructure Library) ist ein Prozessmanagementthema. Die
Einführung der ITIL-Methode wird primär durch wirtschaftliche Erfordernisse
getrieben. Nur eine Veränderung in Richtung prozessorientiertes IT Service
Management erlaubt den optimalen Einsatz von Ressourcen und die optimale
Betreuung der Kunden/Anwender.
Nur eine
prozessorientierte IT-Organisationseinheit ist ein kundenorientierter
Dienstleister.
"ITIL
ist kein Hexenwerk"
IT als Service, nicht als
technische Schikane - das ist der Grundgedanke des bereits seit den achtziger
Jahren definierten Standards ITIL. Auch mittelständische Unternehmen können von
dieser serviceorientierten Sicht profitieren. Interview mit Johannes
Volckmann, Gründer der Karlsruher Unternehmensberatung Consulting 4IT, der seit
Jahren Unternehmen bei der ITIL-Umsetzung begleitet.
ITIL ist ja schon
seit den 80er Jahren ein Begriff. Wie kommt es, dass das Thema jetzt wieder in
allen Medien aufgegriffen wird? Und warum konnte sich der De-facto-Standard bis
jetzt doch noch nicht so richtig durchsetzen?
Johannes Volckmann:
Wir erleben aktuell einen Paradigmenwechsel in der IT, nämlich die vom Markt und
den Endkunden geforderte Entwicklung hin zu einem "serviceorientierten
IT-Dienstleister". Diese Einstellung setzt sich aber gerade erst in Deutschland
durch. Die Anwender als Kunden eines internen oder externen IT-Dienstleisters
haben heute immer mehr eine serviceorientierte Sicht auf die Bereitstellung von
IT, und keine technische wie die IT. Der Anwender sieht den Service wie z.B.
Mail oder SAP als Unterstützung seiner Geschäftsprozesse. Dafür will er von
seinem IT-Dienstleister eine Verfügbarkeit über entsprechende SLA gesichert
sehen. Ihn interessieren keine SW, Server, Netzwerke, Switches oder USVs. Bei
dieser wichtigen Transformation von Technologien auf Service und bei der
Strukturierung der Prozesse innerhalb des IT-Dienstleisters, hilft die
Einführung von Service Management nach ITIL.
Das vollständige Interview finden Sie hier.
BPM und
ITIL!
Artikel von Sven
Schnägelberger und Dr. Thomas Klemme
Je eher
ein Prozess optimiert, eine Störung im Prozessablauf erkannt oder auf eine
Prozess-Situation zielgerichtet
und korrekt reagiert werden kann, desto früher wird dieser Prozess wieder
produktiv und gewinnbringend. Denkt ein Unternehmen über das Outsourcing von
Services nach, so darf es auch hier nicht die Kontrolle aus der Hand geben. Ein
übergeordnetes strukturiertes Business-Process-Management muss aufgesetzt
werden, um die Leistungen des Service-Providers prüfbar zu machen und die
Auswirkungen auf die Unternehmensabläufe darzustellen.
Die Umsetzung von BPM in
IT-Organisationen bedarf neben der neuen Denk- und Handlungsweise der
IT-Mitarbeiter auch den Einsatz neuer Konzepte, Methoden, Technologien und
Lösungen. Wenn der IT Verantwortliche erst einmal den Sinn und Nutzen von ITIL
verstanden hat, wird er sehr schnell feststellen, das Ihm die Werkzeuge zur
Umsetzung fehlen.
Den
vollständigen Artikel finden Sie hier.