Changemanagement - Prozessgestaltung und
Umsetzungsbegleitung
Studien und Umfragen zur Implementierung von
tiefgreifenden Entwicklungs- und Veränderungsprozessen sind ernüchternd: die Erfolgsquote liegt bei
weniger als 40%. Als äusserst kritisch erweist es sich auch immer wieder, wenn bei der
Automatisierung von Geschäftsprozessen die bisherigen und zukünftigen Anwender der Prozesse nicht
ausreichend informiert und beteiligt werden Unsicherheit gegenüber der Veränderung ("Das haben wir
immer so gemacht!"), Ablehnung des Neuen bis hin zu offenem Widerstand und Boykott können die Folge
sein. Eine Berücksichtigung dieser "weichen" Aspekte in der Prozessautomatisierung im Sinne einer
Changemanagement-Begleitung ist deshalb eine wichtige und sinnvolle Investition, die hohe
Folgekosten vermeiden lässt.
Die Gestaltung und Umsetzung komplexer
Entwicklungs- und Veränderungsprozesse erfordert umfassende Prozesskompetenzen bei den
verantwortlichen Führungskräften. Viele Unternehmen haben begonnen, dies als einen bedeutenden
Erfolgsfaktor wahrzunehmen.
Veränderungsmanagement: BPM-Vorhaben gezielt
begleiten
Zu den traurigen Spitzenreitern fehlgeschlagener Veränderungsprozesse gehören
besonders Neuerungen in der IT. Vor allem Großvorhaben, wie die Einführung von IT-Governance oder
die Umsetzung von SOA-Initiativen, lösen großflächige Veränderungen im ganzen Unternehmen aus. Wenn
diese nicht ausreichend zwischen den Geschäftsbereichen und der IT abgestimmt sind, führt das zu
hohen Reibungsverlusten. Dies haben viele CIOs bereits verstanden. Sie sehen sich zukünftig
verstärkt in der Position der Business Partner des Managements und als proaktive Prozessgestalter.
Immerhin halten laut einer Umfrage der KPMG International 60% von ihnen Change Management für die
Lösung. Was aber genau versteht man unter Change Management und welche Rolle spielt es tatsächlich
bei der Umsetzung von Veränderungsprozessen?
Interview als
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Umfrage zum praktischen Einsatz von Change
Management
Fehlende Change-Kompetenz ist eines der größten Hemmnisse bei der Umsetzung von
Prozessmanagement-Projekten und fast jeder Dritte befürwortet deshalb den verstärkten Einsatz von
Change Management Training in seinem Unternehmen.
Dies sind Erkenntnisse aus unserer Umfrage zum praktischen Einsatz von Change Management. Der
hohe Rücklauf mit über 40 Antworten bestätigt die große Wichtigkeit dieses Themas. Teilnehmer aus
unterschiedlichen Branchen und über alle Hierarchieebenen äußerten sich in der von uns im Sommer
2007 durchgeführten Umfrage.
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Prozessmanagement und Change Management - Am „
grünen Tisch“ auch an die Betroffenen denken, Artikel von Uwe Feddern
Oft entwerfen Unternehmen am „grünen Tisch“ die
Geschäftsprozesse in ihrer Organisation neu. Und entsetzt stellen sie einige Monate später fest:
Deren Einführung funktioniert nicht (so reibungslos) wie geplant. Eine Ursache hierfür: Wenn sich
die Abläufe und Strukturen ändern, müssen auch die Mitarbeiter ein verändertes Verhalten zeigen.
Das sollte beim Optimieren von Geschäftsprozessen beachtet werden.
Soweit die Theorie. Im Unternehmensalltag
erweist sich das Geschäftsprozessmanagement als hochsensibles Thema – unter anderem, weil die
Mitarbeiter mit dem Neugestalten der Geschäftsprozesse meist Vokabeln wie „Personalabbau“, „
Automatisierung“ und „Outsourcing“ und einen erhöhten Veränderungsdruck assoziieren. Entsprechend
reserviert reagieren die Mitarbeiter und Sozialpartner meist auf entsprechende Initiativen der
Unternehmensleitung – aber auch die Führungskräfte. Sie befürchten: Wenn die (bereichs- und
funktionsübergreifenden) Prozesse optimiert werden, wird auch manche Führungsposition obsolet.
Außerdem wird das Alltagshandeln der verbleibenden Führungskräfte einer stärkeren Kontrolle
unterworfen. Also sperren auch sie sich zumindest mental gegen ein Geschäftsprozessmanagement,
selbst wenn sie dessen Notwendigkeit und Nutzen durchaus sehen.
Kompletter Text zum
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Der Wandel in den Köpfen, Artikel von Uwe
Feddern, Groupwaremagazin 07/2005
Wir müssen unsere Geschäftsprozesse auf den
Prüfstand stellen und ein gezieltes Geschäftsprozessmanagement betreiben.“ Diese Aussage hört man
seit einiger Zeit oft von Unternehmensführern. Sie versprechen sich von einem Neugestalten der
Geschäftsprozesse kürzere Durchlaufzeiten, weniger Fehlerquellen und einen effizienteren Einsatz
der Ressourcen (an Geld und Zeit); was letztlich zu mehr Qualität, niedrigeren Kosten und einer
höheren Kundenzufriedenheit führt. Soweit die Theorie. Im Unternehmensalltag erweist sich das
Geschäftsprozessmanagement als hochsensibles Thema – unter anderem, weil die Mitarbeiter mit dem
Neugestalten der Geschäftsprozesse meist Vokabeln wie „Personalabbau“, „Automatisierung“ und „
Outsourcing“ und einen erhöhten Veränderungsdruck assoziieren.Entsprechend reserviert reagieren die
Mitarbeiter und Sozialpartner meist auf entsprechende Initiativen der Unternehmensleitung – aber
auch die Führungskräfte. Sie befürchten: Wenn die (bereichs- und funktionsübergreifenden) Prozesse
optimiert werden, wird auch manche Führungsposition obsolet. Außerdem wird das Alltagshandeln der
verbleibenden Führungskräfte einer stärkeren Kontrolle unterworfen. Also sperren auch sie sich
zumindest mental gegen ein Geschäftsprozessmanagement, selbst wenn sie dessen Notwendigkeit und
Nutzen durchaus erkennen.
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www.groupware-online.de
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