Die Steuerung von Kapazitäten für Produktion und Leistungserstellung
als Basis der Erbringung von Marktleistungen ist so alt wie das
Wirtschaften überhaupt. Dabei sind natürlich allgemein alle Kapazitätsfaktoren
von der maschinellen bis hin zur physischen Erbringung einbezogen.
In einer relativ statischen Umwelt die für viele Unternehmen bis Anfang
der 90er Jahre noch gegeben war, war die Entscheidung des Aufbaus von
Kapazitäten oft nur ein einfaches Investitionsmodell, das sich wirtschaftlich
vertreten lassen musste.
Mit der zunehmenden Dynamisierung der Märkte, der Existenz von
Überkapazitäten in vielen Branchen und der weiter verschwimmenden Unplanbarkeit
der zukünftigen Entwicklung der Nachfrage ist die Frage
nach Vorhaltung und Umfang von Kapazitäten von entscheidender Bedeutung für
die Überlebensfähigkeit von Unternehmen.
Nicht zuletzt die Versuche über das Outsourcing von
Kapazitäten bestimmter Geschäftprozesse an Dienstleistungs- und
Zulieferunternehmen zeigen den Willen Kapazitäten zu weit wie möglich
zu variabilisieren. In einigen Branchen liegt die Fertigungstiefe (Anteil
der Wertschöpfung am Marktprodukt) bereits unter 20%.
Wie steuern Sie die eigenen Kapazitäten? Welche Methoden
kommen dabei zum Einsatz? Welche Geschäftsprozesse sind
vom Kapazitätsmanagement derzeit besonders tangiert?
Im Rahmen dieser Themenkategorie möchten wir Ihnen für das Managemement der
Kapazitäten nutzbringende Informationen von Methoden, Practises und Lösungen
anbieten.
Herr Ahrenkiel von der Cologne Business School unterstützt als
Themenspezialist die BPM-Expo in allen Fragen rund um die
Kapazitätsoptimierung.
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