Die Qualität von Arbeitsergebnissen hat insbesondere durch die Diskussion im
Umfeld von Lean Production in der Automobilindustrie zu Beginn der 80er Jahre
erheblich an Bedeutung gewonnen. Qualität wurde durch den japanischen
Managementstil ins Zentrum der Leistungserstellung gerückt.
In der Folge gingen immer mehr Unternehmen dazu über ein
umfassendes Qualitätsmanagement als eigenständigen Bereich aufzubauen mit der
Zielsetzung, durch eine Zertifizierung nach aussen ein Qualitätssignal zu
setzen. Vorherrschend ist derzeit der Standard im Rahmen der DIN EN ISO Norm
9000:2000.
Gegenstand der Qualitätsbetrachtung ist insbesondere der Einbezug von
durchgängigen Prozessketten und damit die Berücksichtigung von
Kundenanforderungen als Massstab für Prozessqualität.
Zur weiteren Etablierung hat die EFQM (European Foundation for Quality
management) ein Modell entwickelt - das gleichnamige EFQM-Modell - mit dem
Qualität ganzheitlich und systematisch über die Kundenzufriedenheit
sichergestellt werden soll.
Im Rahmen des Geschäftsprozessmanagement stellt sich nun die Herausforderung
den allgemeinen Qualitätsanspruch mit Ansätzen im Rahmen des EFQM-Modells mit
der tatsächlichen strategischen und operativen Steuerung der Geschäftsprozesse
überein zu bringen.
Ein möglicher Ansatz dabei stellt die Formel - Prozessmanagement =
Qualitätsmanagement - dar. Die Anforderungen an die Qualität
der Leistugnserstellung richtet sich dann an den operativen Zielsetzungen
der Prozesse aus, die in sich ja auf den Kundenanforderungen basieren.
Qualität und deren permanente Umsetzung wird damit zum integralen Faktor
eines erfolgreichen Prozessmanagements.
Im Rahmen dieses Themenkomplexes möchten wir Ihnen Ansätze zur sinnvollen und
wirtschaftlichen Handhabung von Qualität durch umfassende Informationen zu
Methoden, Practises und Lösungen geben.
Herr Rainer Weichbrodt von der H.Brühne Baustoff
und Transport
GmbH &
Co.KG unterstützt als anerkannter Themenspezialist die BPM-Expo in allen Fragen
rund um das Qualitätsmanagement.
Six Sigma – Implementierung
im Unternehmen, Artikel von Volker Bannasch
Eine gut
durchdachte Vorbereitung ist bei der Einführung von Six Sigma von großer
Bedeutung. Six Sigma Konzepte bestehen aus den zwei Elementen
Unternehmensphilosophie bzw. -kultur“ & „Methodik“.
Zur erfolgreichen
Entwicklung einer Six Sigma Unternehmenskultur sind Voraussetzungen zu schaffen
bzw. zu gewährleisten:
Die geschäftsführenden
Organe eines Unternehmens müssen erkennen, dass Qualität auf allen Ebenen ihrer
Firma praktiziert werden muss, wenn ein maximaler Nutzen bei möglichst geringen
Kosten und gleichzeitiger Kundenzufriedenheit erreicht werden
soll.
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Integration der neuen
Qualitätsmanagementmethode in die Unternehmenssteuerung und –ziele.
Berücksichtigung und Prüfung bestehender
Verbesserungssysteme.
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Trainings für
Mitarbeiter, eine Strategie zur Einführung des Six Sigma Konzepts,
Qualitätsmessungen und eine kundenorientierte Firmenkultur sind notwendig (Top
- down Einführung durch die Geschäftsleitung und des
Topmanagements).
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Im ausreichenden Maße
müssen Ressourcen im Unternehmen bereitgestellt werden, die nach einer
Priorisierungsmethode Six Sigma
Projekte auswählen und durchführen.
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Ein aussagekräftiges
Reporting, eine Erfolgsdokumentation und eine Festlegung der
Verantwortlichkeiten ist bei der Einführung von Six Sigma von elementarer
Bedeutung.
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Eine ständige
Aufrechterhaltung einmal eingeführter Qualitäts-maßnahmen muss gewährleistet
sein.
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Das Management eines
Unternehmens ist aufgefordert das Qualitätsbewusstsein gemeinsam mit allen
Mitarbeitern zu tragen.
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