Trends und Studien
Case Study: Business Process Discovery mit
Comprehend für
den Finanzsektor
Die folgende Case Study beschreibt, wie OpenConnect bei einem weltweit führenden
Finanzdienstleister die Verbesserung der Geschäftsprozesse unterstützte. OpenConnect konzentrierte
sich dabei auf die Abteilung Retail Banking, die nach geeigneten Maßnahmen suchte, um Kosten zu
senken und die Kundenzufriedenheit im Call Center, Back-Office und beim Self-Service-Angebot zu
erhöhen. Die Bank hatte in diesen Bereichen über 600 Einzelprozesse und mehr als 5.000
Mitarbeiter.
Die vollständige Case Study finden
Sie unter diesem Link zum Download.
Prozessmanagement im Wikimanagement
Der folgende Text ist eine Leseprobe zum Thema Geschäftsprozessmanagement aus
dem Buch Wikimanagement von Ayelt Komus und Franziska Wauch.
Inhalte des Buches Wikimanagement stehen als Wiki zur Weiterentwicklung durch die Leser
unter www.wikimanagement.de bereit. Das Wikimanagement-Weblog zu
Management und Organisation in der Welt von Web 2.0 und Social Software findet sich unter
weblog.wikimanagement.de.
Auf den Seiten des Oldenbourg Wissenschaftsverlags sind zusätzliche Informationen,
Leseproben sowie das Inhalts- und Stichwortverzeichnis verfügbar.
Weitere Informationen, Veröffentlichtungen und Vorträge von Prof. Dr. Ayelt Komus sind auf
www.komus.de verfügbar.
Wikimanagement im Geschäftsprozessmanagement
Wenn Prozessmanagementaktivitäten nicht den gewünschten Erfolg zeigen, so kann dies
viele Ursachen haben. An vielen Stellen sind es die immer gleichen Syndrome, die dem
Projekterfolg
im Weg stehen. So werden als kritische Faktoren unter anderem genannt:
• das ‚Mit mir nicht‛-Syndrom,
• das ‚Not-Invented-Here‛-Syndrom,
• das ‚Macht ihr mal‛-Syndrom und
• das ‚Ist mir doch egal‛-Syndrom
Geht es aber darum, die Prozessrahmenstrukturen zu implementieren und
auszuprägen, so ist die Einbindung der Mitarbeiter von zentraler Bedeutung. Und insbesondere bei
der späteren
Wikimanagement – Anwendungsfelder von Social Software im Management weiteren Verfeinerung
und kontinuierlich fortgeführten Optimierung der Geschäftsprozesse kommt ihnen eine besonders
wichtige Rolle zu.853 Es gilt also obigen Syndromen entgegenzuwirken. Hier bieten die
identifizierten Wikimanagement Erfolgsfaktoren der gemeinsamen Vision, der Partizipation und
Vertrauenskultur sowie der Selbstverwirklichung Möglichkeiten. Soll eine engagierte Beteiligung und
eine hohe Akzeptanz von Vorgehen und Ergebnissen gesichert werden, so muss zunächst eine gemeinsame
Vision geschaffen werden. Entsprechend der Wikimanagement-Philosophie gilt es, auch in Bezug auf
das Prozessmanagement ein gemeinschaftliches Gefühl zu schaffen und den Mitarbeitern aufzuzeigen,
dass eigene Ziele unter dem gemeinsamen Ziel realisiert werden können.
Die
vollständige 24 Seiten umfassende Leseprobe finden Sie unter diesem Link zum Download.
Status Quo Prozessmanagement 2007/2008
Auch in 2007 hat das Kompetenzzentrum für Prozessmanagement zum 5. Mal in
Zusammenarbeit mit den Umfragepartnern, Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg (Prof. Dr. Gadatsch,
Professur für Betriebswirtschaftlehre, insb. Wirtschaftsinformatik) sowie der TU Wien, Secure
Business Austria und der ex!con den aktuellen Status Prozessmanagement erhoben. Ziel ist es am Puls
der Zeit wesentliche Aussagen und Trends rund um Prozessmanagement regelmäßig zu erheben.
Thematisch werden dabei sowohl fachliche Aspekte zur Beleuchtung der Managementmethode als auch IT-
und umsetzungsspezifische Belange in den Fragen angesprochen. Bei allen Mitwirkenden möchten wir
uns für die zeitliche Inanspruchnahme und der qualifizierten Mitwirkung bedanken.
Teilnehmer und statistische Rahmeninformationen
Insgesamt 146 Teilnehmer mit einem breiten Branchenspektrum haben dieses Jahr an der Umfrage
teilgenommen. Ein gewisser Schwerpunkt kann in den drei Branchen der Industrie, der
Finanzdienstleister als auch der IT mit knapp 50% der Unternehmen festgemacht werden.
Nichtsdestotrotz besteht eine hohe Breitenwirkung auch in andere Branchen.
Ebenfalls eine wünschenswerte Verteilung ergibt sich nach der Beteiligung der
Unternehmensgröße gemessen an der Mitarbeiteranzahl. Bei einer Zusammenfassung von Unternehmen mit
weniger oder mehr als 1000 Mitarbeitern ergibt sich jeweils ein Anteil von ungefähr 50%. Mit
einem Anteil von ca. 45% von Top-Führungskräften (Vorstände, Direktoren und Bereichsleiter) und von
55% sonstigen Teilnehmern (Gruppenleiter, Sonstige) ist auch eine ausgewogene Beantwortung aus
unterschiedlichen Perspektiven der Unternehmen erfolgen. Ca. 80% der Teilnehmer haben dabei
fachliche Erfahrung aus dem Unternehmensfeld und tragen daher zu einer fundierten Beantwortung der
Umfrage bei.
Prozessmanagement als wesentliches Thema
Prozessmanagement als Thema hat nach wie vor eine hohe Relevanz – fast alle Teilnehmer
bestätigen mindestens die Ausprägung „Wichtigkeit“, 77% sehen sogar die Bedeutung als „Sehr wichtig“
an. Im Vorjahresvergleich hat sich damit keine Bedeutungsverschiebung ergeben. Der weitaus
überwiegende Anteil der Umfrageteilnehmer, 83%, sieht zukünftig noch eine steigende Bedeutung des
Prozessmanagement in den Unternehmen.
Die komplette Studie finden Sie hier.
GPM2006/2007 - Prozessmanagement hat auch in 2007 Priorität
Die Umfrage wurde im Zeitraum Oktober
bis Dezember 2006 im gesamten deutschsprachigen Raum in Zusammenarbeit mit der FH Bonn- Rhein-Sieg
durch das Kölner Kompetenzzentrum für Geschäftsprozessmanagement zum vierten Mal durchgeführt.
Begleitet haben die Studie in Österreich die TU Wien und für den Branchenbereich „
Finanzdienstleister“ in Deutschland und der Schweiz die Unternehmensberatung Acrys Consult GmbH
& Co. KG.
Die Studie hat zum Ziel, den Status Quo
zu diesem wichtigen Thema, seine Nutzenaspekte und Vorteile sowie Erkenntnisse über
die Herangehensweisen zu ermitteln.
Insgesamt haben sich 185 Unternehmen aus
Deutschland (128), Österreich (44) und der Schweiz/Liechtenstein/Luxemburg (13 ) an der
Online-Umfrage beteiligt.
Einstufung von GPM als Thema:
Kernfrage zum eigentlichen
Umfragebezugspunkt GPM ist, inwieweit die Themenrelevanz, die sich in den bisherigen Umfragen der
vergangenen Jahre eindeutig aufgezeigt hat, weiterhin in den Unternehmen gegeben ist. Sowohl
hinsichtlich der bereits vorhandenen und gemachten Erfahrungen als auch der Aktualität bleibt GPM
für die meisten Unternehmen ein sehr prägnantes Thema. Fast 85% der Umfrageteilnehmer geben an,
bereits Praxiserfahrungen mit GPM gemacht zu haben. Insofern ist für die Bewältigung zukünftiger
Aufgaben im Umfeld von GPM eine breite Ausgangsbasis vorhanden. Mit einem gleichfalls sehr hohen
Wert von 75% wird das aktuelle Interesse sogar als „Sehr wichtig“ eingestuft. Dieses stellt im
Vergleich zum Vorjahr (55%) nochmals eine deutliche Beschleunigung der Gewichtungszuordnung dar.
Damit wird GPM offensichtlich zunehmend zu einer der etablierten Kernmethoden in Unternehmen. Bei
einer differenzierten Länderbetrachtung fällt auf, dass Unternehmen aus Deutschland (81%) bei der
Einstufung „Sehr wichtig“ im Vergleich zu beiden anderen Ländern (Schweiz, Österreich – 63%)
deutlich intensiver in der Beurteilung sind.
GPM2006/2007 - Finanzdienstleister
Wie in den Vorjahren
stufen fast alle Teilnehmer das Thema Prozessmanagement als sehr wichtig oder wichtig ein. Dem
gegenüber steht aber auch eine anhaltende, latente Zurückhaltung bei der methodischen und
konsequenten Prozessorientierung in den Instituten. Dies verdeutlicht sich insbesondere durch das
Festhalten an einer überwiegend funktionsgetriebenen Aufbauorganisation.
Damit muss insgesamt
eine gewisse Stagnation im Thema festgestellt werden. Tendenziell verfestigen sich die Trends bei
der Analyse der Teilnahmeergebnisse.
Aber immerhin 45,8%
der Institute planen für 2007 ein umfangreiches Projekt zur Verbesserung der Geschäftsprozesse. Den
„ großen Wurf“ hin zu einer umfassenden Prozessorientierung wagt dabei wahrscheinlich kein
Institut, wohl aber wird an der Optimierung einzelner (Kern-) Prozesse gearbeitet.
Schwerpunkte:
Die Schwerpunkte bei den Zielsetzungen
der Prozesssteuerung in 2007 liegen wie im Vorjahr auf einer aktiveren Kapazitäts- und
Ressourcensteuerung (46,6 %). Aufgestiegen ist aber die Verminderung bzw. Vermeidung von
Risiken mit 41,4 % auf Platz 2. Zugleich hat auch die Integration von Geschäftsprozessmanagement in
die strategische Unternehmenssteuerung stark an Gewicht gewonnen. Dies unterstreichen 86% der
Teilnehmer mit der Einschätzung, dass die Basel II-Vorschriften zu Operationellen Risiken auch
einen positiven Einfluss auf die Prozesseffizienz haben. Kostenaspekte sind hieran gemessen, auch
im Vergleich zu den Vorjahren, in den Hintergrund getreten.
GPM2005 - Geschäftsprozessmanagement gewinnt weiter an Bedeutung
Studie mit 176 Unternehmen aus
Deutschland, Österreich und der Schweiz wieder ein voller Erfolg
Im 4. Quartal 2005
haben das Kompetenzzentrum für Geschäftsprozessmanagement, Köln und die Fachhochschule
Bonn-Rhein-Sieg ihre jährliche Umfrage zum Status Quo Geschäftsprozessmanagement in Deutschland,
Österreich und der Schweiz durchgeführt. An der Durchführung der Umfrage ist u.a. neben der
Technischen Universität Wien auch die Unternehmensberatung Acrys Consult beteiligt, die als
Spezialist für die Finanzindustrie im Rahmen der Umfrage die Konzeption und Betreuung dieses
Branchenfokus übernimmt.
An der
Studienumfrage haben 176 Unternehmen aus Deutschland (117), Österreich (46) und der Schweiz (13)
teilgenommen, davon 49 Finanzdienstleister mit einem guten Querschnitt der Branche. Über 2/3 der
Teilnehmer sind Führungskräfte.
Branchenübergreifende Ergebnisse:
Geschäftsprozessmanagement
(GPM) ist weiterhin ein Top-Thema auf der Handlungsagenda der Unternehmen und wird von fast allen
Teilnehmern als sehr wichtig (54,5%) oder wichtig (41,9%) beurteilt. Im Vergleich zum
Vorjahresergebnis hat das Thema damit nochmals an Bedeutung gewonnen. 67% aller befragten
Unternehmen planen in 2006 generelle Aktivitäten zur Verbesserung ihrer Geschäftsprozesse, ca. 40%
von ihnen sogar umfangreiche Projekte.
Auf der
Prioritätenliste 2006 stehen neben einer aktiveren Kapazitäts- und Ressourcensteuerung vor allem
die Verbesserung der Kundenorientierung und des Kundenbeziehungsmanagements sowie die
Standardisierung von Abläufen. Insgesamt ist ein deutlicher Trend zur Konsolidierung der
Prozesssteuerung erkennbar.
Obgleich die
Mehrheit der Unternehmen von GPM eine erhebliche Effektivitätssteigerung erwartet, zeigen die
Ergebnisse der Studie aber auch, dass Methoden und organisatorische Maßnahmen zur
Prozessorientierung häufig noch nicht konsequent umgesetzt werden. Fazit der diesjährigen Studie:
Trotz positiver Prognosen besteht noch immer Aufklärungs- und Handlungsbedarf zum Thema
Geschäftsprozessmanagement.
Ergebnisse in der Finanzbranche:
Wie in den Vorjahren
auch stufen fast alle(95,9%) teilnehmenden Finanzdienstleister das Thema Geschäftsprozessmanagement
als sehr wichtig oder wichtig ein. Dem gegenüber steht aber auch eine anhaltende, latente
Zurückhaltung bei der methodischen und konsequenten Prozessorientierung in den Instituten. Dies
verdeutlicht sich insbesondere durch das Festhalten an einer überwiegend funktionsgetriebenen
Aufbauorganisation. Aber immerhin 42,9% der Institute planen für 2006 ein umfangreiches Projekt zur
Verbesserung der Geschäftsprozesse. „Den großen Wurf hin zu einer umfassenden Prozessorientierung
wagt dabei eher kein Institut, wohl aber wird an der Optimierung einzelner (Kern-) Prozesse
gearbeitet“, sagt Andreas Kullmann, Geschäftsführer von Acrys Consult.
In der Finanzbranche
liefert die Studienumfrage hoch interessante Ergebnisse insbesondere zu den Schwerpunkten und
Nutzen von Geschäftsprozessmanagement, zu Ansätzen bei der Industrialisierung des Geschäftsmodells,
zu Outsourcing und Standardsoftware sowie zu eingesetzten Managementmethoden. Überraschend deutlich
fällt die Verbindung zwischen Risikomanagement und Prozessmanagement aus. So sehen 95,9% der
Teilnehmer einen positiven Einfluss der Basel II-Vorschriften zu Operationellen Risiken auf die
Prozesseffizienz.
Die Ergebnisse
der Studie "Status Quo Geschäftsprozessmanagment 2005" finden Sie hier.
Geschäftsprozessmanagement
– Auch 2005 im vollen Fokus der Unternehmen. Ergebniszusammenfassung der Umfrage in Deutschland,
Österreich und der Schweiz Status Quo GPM 2004
Fast die Hälfte der
an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen planen im Jahr 2005 umfangreiche Projekte sowie insgesamt
70% generelle Aktivitäten zur Verbesserung des Geschäftsprozessmanagements (GPM). Schwerpunkte
liegen dabei eindeutig in den Bereichen Kundenbeziehungsmanagement, in der Optimierung der
Ressourcen-/Kapazitätssteuerung und dem Qualitätsmanagement. Knapp 200 Unternehmen im
deutschsprachigen Raum sind auch mehrheitlich davon überzeugt, dass die Bedeutung von GPM zukünftig
weiter zunehmen wird.
Die Ergebnisse
der Studie "Status Quo Geschäftsprozessmanagment 2004" finden Sie hier.
GPM2003 - Eine
Studie der Fachhochschule Bonn Rhein Sieg in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für
Geschäftsprozessmanagement und dem Zukunftsweg
Die Bedeutung von
Business Process Management hat zugenommen. Stand früher die Dokumentation von Prozessen im
Vordergrund, wird heute versucht, Prozesse zu verbessern. Prozess-Management hat sich als
Regelaufgabe etabliert, wenngleich ein institutionalisierter CPO(Chief Process Officer) noch der
Ausnahmefall ist. Trotzdem besteht Handlungsbedarf. Heterogene IT-Landschaften erfordern die
Integration durch geeignete Hilfsmittel, z. B. Workflow-Management-Systeme. Auch die
überbetriebliche Prozessoptimierung wird oft vernachlässigt.
Die Ergebnisse
der Studie "Status Quo Geschäftsprozessmanagment 2003" finden Sie hier.
Workflowmanagement-Systeme
am Beispiel des Beteilungscontrollings - Eine Marktuntersuchung
Der Arbeitsbereich
Fertigungstechnik I der Technischen Universität Hamburg-Harburg hat im Jahr 2003 eine
Marktuntersuchung über Workflowmanagement-Systeme veröffentlicht, die sich beispielhaft auf einen
Einsatz im Beteiligungscontrolling bezieht.
Im Zuge der Internationalisierung und
Globalisierung sind in Unternehmen immer komplexere Konzernstrukturen entstanden und internationale
Beteiligungs- unternehmen akquiriert worden. Dabei ist der Aufwand zur Führung der Beteiligungen
durch das Beteiligungscontrolling stark gestiegen wobei für die originären Controllingaufgaben
immer weniger Zeit bleibt. Workflowmanagement-Systeme stellen eine effiziente Möglichkeit dar, die
komplexen Abläufe von den Beteiligungsgesellschaften bis zum Mutterkonzern zu steuern und das
Controlling selbst wieder in den Mittelpunkt zu stellen.
Diese Studie
"Workflowmanagement-Systeme" im Controlling gibt einen umfassenden Überblick über die heute
verfügbaren Funktionalitäten in Workflowmanagement-Systemen und eignet sich daher hervorragend für
einen Systemvergleich im Vorfeld eines Workflow-Projektes, das nicht nur im Controlling-Bereich
liegen muss. Grundlage der Studie ist ein über 150 Kriterien umfassender Anforderungskatalog, der
umfassende Kriterien für einen Einsatz im Unternehmen enthält und dabei den Controlling-Aspekt
berücksichtigt. Mit Hilfe des vollständig zur Verfügung gestellten Anforderungskatalogs können
individuelle Pflichtenhefte erstellt werden.
Mehr Informationen zu der Studie und Auszüge zum Download finden Sie
hier.
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