21.03.2007
Prozess-Steuerung hat auch 2007 Priorität
(pressebox) Köln / Frankfurt, 21.03.2007 - Bereits zum
vierten Mal in Folge führten das Kompetenzzentrum für Geschäftsprozessmanagement, Köln und die
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg ihre jährliche Umfrage zum „Status Quo Geschäftsprozessmanagement“
in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz durch. Neben der Technischen Universität Wien
war auch die Unternehmensberatung Acrys Consult – die als Spezialist für die Finanzindustrie die
Konzeption und Betreuung dieses Branchenfokus übernahm – an der Realisierung beteiligt. Als neuer
Studieninitiator wurde außerdem die Secure Business Austria gewonnen.
Mit 185 teilnehmenden Unternehmen konnte die Resonanz
gegenüber 2005 noch gesteigert werden. 59 Teilnehmer stammen aus dem Finanzdienstleistungssektor
(49 Unternehmen aus Deutschland, 5 aus Österreich, 2 aus Luxemburg und 3 aus der Schweiz) und
stellen auch in diesem Jahr wieder den traditionell höchsten Branchenanteil innerhalb des
Studiendesigns.
Auch wenn das Thema Geschäftsprozessmanagement (GPM) im
Vergleich zum Vorjahr weiter an Wichtigkeit gewonnen hat (65,9% in 2006 gegenüber 46,9% in 2005)
und die Mehrheit der Finanzinstitute große Optimierungspotenziale erkennen, zeigen die
Studienergebnisse, dass Methoden und organisatorische Maßnahmen zur Prozessorientierung häufig noch
nicht konsequent umgesetzt werden. Dies verdeutlicht auch das Festhalten an überwiegend
funktionsgetriebenen Aufbauorganisationen.
Laut Barbara Dilges-Maruska, Managing Partner der Acrys
Consult bleibt der Eindruck, dass man gut gerüstet und hoch motiviert in den Startlöchern steht. Es
gilt geeignete Ansatzpunkte und Promotoren zu finden. Ein wesentlicher Einstiegspunkt sind
Vorbereitungen zur Veränderung in der IT-Landschaft. Der Auswahl- und Austauschprozess neuer
IT-Systeme bietet sich für die enge Verzahnung mit Geschäftsprozessausrichtungsmaßnahmen an.
Handlungsschwerpunkte
Wie im vergangenen Jahr steht auch 2007 die aktivere Kapazitäts- und Ressourcensteuerung zur
Verbesserung des Kundenbeziehungsmanagements auf Platz 1 der Prioritätenliste (46,1%).
Die Minimierung bzw. Vermeidung von Risiken hat mit 41,4%
gegenüber dem Vorjahr an Bedeutung gewonnen. Zugleich sehen die Unternehmen Handlungsbedarf bei der
Integration von Geschäftsprozessen in die strategische Unternehmenssteuerung. Dies unterstreichen
86% der Teilnehmer mit der Aussage, dass die Basel II-Vorschriften zu Operationellen Risiken einen
positiven Einfluss auf die Prozesseffizienz hätten.
Weitere Handlungsschwerpunkte liegen laut Ansicht der
Finanzinstitute bei der Industrialisierung von Geschäftsmodellen, dem Outsourcing von Prozessen und
dem Einsatz von Standardsoftware gegenüber Eigenentwicklungen zur Steigerung des Effizienz- und
Kostenmanagements.
Obgleich die Mehrheit der Finanzinstitute von GPM eine
erhebliche Effektivitäts-steigerung erwartet, verdeutlicht die Studie, dass die Absicherung des
Status Quo gegenüber der Verbesserung von Geschäftsprozessen häufig noch im Vordergrund
steht.
Abruf der Studienergebnisse
Die Studienergebnisse aus dem Finanzdienstleistungssektor
können unter
office@acrys.com
oder
sc@prozessmanagement-news.de
angefordert werden.
Ansprechpartner:
Kompetenzzentrum für Geschäftsprozessmanagement
Sven Schnägelberger
Geschäftsführer
Tel.: +49-221-6085529
Mail:
sc@prozessmanagement-news.de
Web:
www.prozessmanagement-news.de
Acrys Consult GmbH & Co. KG
Barbara Dilges-Maruska
Managing Partner
Tel.: +49-69-244506-16
Mail:
barbara.dilges@acrys.com
Web:
www.acrys.com
Ansprechpartner:
Frau Ina Gross-Bajohr
E-Mail:
ina@gross-kommunikation.de
Telefon: +49-221-2826455
Fax: +49-221-3107204
Zuständigkeitsbereich: Pressekontakt
Über Kompetenzzentrum für Geschäftsprozessmanagement
GbR:
Das Kompetenzzentrum für Geschäftsprozessmanagement ist ein
auf BPM spezialisiertes Beratungsunternehmen. Als Wegbereiter für die erfolgreiche Umsetzung von
unternehmerischen Chancen berät das Kompetenzzentrum seine Mandanten im Kontext
Geschäftsprozessmanagement in allen Fragen der Betriebswirtschaft, Organisation,
Informationsverarbeitung und Technologie.
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