14.05.2007
Neue Niederlassung in Frankfurt - Lombardi startet in Deutschland
US-amerikanische Software-Hersteller Lombardi lässt sich in
Deutschland nieder. Das Unternehmen, das laut Gartner zu den führenden Anbietern von Business
Process Management-Software (BPM) zählt, will mit einer webbasierten Prozessplanungs-Lösung neue
Kunden und Partner gewinnen
Der US-amerikanische Spezialist für Business Process
Management-Software (BPM)
Lombardi
will in Deutschland expandieren und hat dafür eine
eigenständige Niederlassung in Frankfurt am Main gegründet. »Deutschland ist für unsere
Wachstumspläne von strategischer Bedeutung«, sagt Rod Favaron, CEO bei Lombardi. »Meiner Erfahrung
nach verfügen deutsche Unternehmen bereits über große Workflow- und Prozesserfahrung«, so der CEO.
Laut Favaron wandele sich dabei allmählich die Rolle von BPM-Software: Sie werde nicht mehr nur
taktisch eingesetzt, um einzelne Prozesse darzustellen, sondern als strategische Plattform genutzt,
um Prozesse unternehmensweit abzubilden. Gartner-Analysten, die Lombardi zu den führenden
BPM-Anbietern zählen, schätzen das Lizenzvolumen für Prozessplanungs-Software bis 2009 weltweit auf
über eine Milliarde Dollar.
Dennoch kämpfen BPM-Anbieter im Markt nach wie vor mit
Verständnisproblemen: »Eine der Schwierigkeiten liegt darin, Verständnis für die
geschäftskritischen Prozesse und Akzeptanz bei den Anwendern zu erzeugen«, so Favaron. Mit
»Blueprint« stellt Lombardi ein On-Demand-Werkzeug für die Prozessanalyse vor, mit dem Unternehmen
Prozesse identifizieren und abbilden können. Die Anwendung wird im Software-as-a-Service-Modell
bereitgestellt und soll dadurch unternehmensübergreifend die einfache Zusammenarbeit von
verschiedenen Gruppen ermöglichen. »Blueprint ist für uns ein strategisches Produkt zur
Neukundengewinnung«, so der CEO. Partner könnten die Software beim Kunden zugleich zur Analyse und
Verkaufsargumentation nutzen. Neben großen Beratungshäusern wie Bearing Point will Lombardi im
deutschen Markt vor allem mit kleineren Integratoren zusammenarbeiten, die über ausgeprägtes
Branchen-Knowhow verfügen. Bis Ende 2007 will der BPM-Spezialist für die Branchen Banking,
Versicherungen, Automotive und Telekommunkation jeweils ein bis zwei Partner gewinnen und
entsprechende vertikale Lösungen entwickeln.
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