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Quiz über Business Process Management (BPM)

29.11.2008

Business Process Management - der Schlüssel für mehr Agilität

Business Process Management (BPM) verspricht Unternehmen mehr Flexibilität, effizientere Abläufe und ein besseres Alignment mit der IT.
Neben der Analyse, Steuerung und Optimierung erlauben aktuelle BPM-Tools auch eine Automatisierung von Prozessen. In Kombination mit Service-orientierten Architekturen (SOA) ergeben sich zusätzliche Vorteile.

Genau genommen untersuchte das US-amerikanische Marktforschungs- und Beratungshaus nur ein Segment des BPM-Marktes: Unter dem sperrigen Begriff Integration- Centric Business Process Management Suites (IC-BPMS) wollen die Forrester-Experten Ken Vollmert und Henry Peyret integrationsorientierte BPM-Pakete verstanden wissen. Diese Variante mache etwa 50 Prozent des gesamten BPM-Softwaremarktes aus, während die andere Hälfte auf viele kleine Systeme der Kategorie „ Human- Centric BPMS“ entfalle (siehe Grafik „Kategorien von BPM-Suites“). Letztere haben ihren Ursprung in Workflowund Document-Imaging-Systemen der vergangenen Dekade. Daraus entstandene BPM-Pakete eignen sich besonders dafür, menschliche Interaktionen einzubeziehen. Im Gegensatz dazu haben sich ICBPMS aus klassischen EAI-Systemen entwickelt (EAI = Enterprise Application Integration). Forrester beleuchtete diesen Markt lange unter der Kategorie „Integration Suites“.

Heute verfügbare IC-BPMS haben mit diesen Systemen nur noch wenig gemein, wie die Autoren erläutern: Die einstmals proprietären und geschlossenen Frameworks hätten sich zu Paketen gewandelt, die komplett auf SOA-Techniken (SOA = Service-orientierte Architekturen) basieren und standardkonforme Integrationstechniken verwenden.

Was die Pakete leisten

Vor diesem Hintergrund bieten die führenden Suites eine breite Funktionspalette. Über einen modellgetriebenen Ansatz erlauben sie es, die im SOA-Kontext vielbeschworenen Composite Applications aus einzelnen Softwareservices zusammenzusetzen. Dazu nutzen sie Metadaten oder Artefakte, die in Registries oder Repositories hinterlegt sind. Komponenten lassen sich auf diese Weise mehrfach verwenden, was den Entwicklungsaufwand für neue Funktionen reduzieren hilft. Anwender können Composite Applications relativ einfach modifizieren, indem sie beispielsweise Änderungen am Prozessmodell vornehmen oder Geschäftsregeln (Business Rules) definieren, die das Verhalten einer Anwendung ohne zusätzliche Programmierarbeit verändern. Dahinter steht das Herstellerversprechen, die IT schneller an veränderte Geschäftsanforderungen anzupas-sen. IC-BPMS unterstützen in diesem Kontext den gesamten Lebenszyklus eines Geschäftsprozesses, von der grafischen Modellierung über die Implementierung der Software bis hin zum Monitoring.


 
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