Software AG sieht IT bei der Neuordnung des internationalen Finanzsektors in einer Schlüsselrolle
Laut einer Branchenumfrage der Software AG betrachten mehr als 60 Prozent der deutschen Banken und
Versicherungen IT als strategisch für den künftigen Geschäftserfolg
• Bei mehr als 40 Prozent liegt die Verantwortung für Modernisierungsprojekte auf
Vorstandsebene
• Über 90 Prozent der Firmen betrachten mehr Transparenz und Flexibilität für die IT als
wichtiges Ziel
• Um dies zu erreichen, implementieren mehr als 60 Prozent der Unternehmen Lösungen für
Business Process Management
• Die Software AG sieht in diesem wachsenden Markt weitere Erfolgschancen für ihre webMethods
Produktsuite
Darmstadt, 9.12.2008 - Wenn sich die Finanzdienstleistungsbranche in nächster Zeit an neue
Strukturen anpassen muss, wird die Informationstechnologie eine entscheidende Rolle spielen. Dies
hat die Software AG, ein führender Anbieter von Infrastruktursoftware für Geschäftsprozesse, heute
unterstrichen. Nach den jüngsten Zusammenbrüchen in der Finanzbranche bereiten sich die Institute
nun auf Änderungen der gesetzlichen Vorschriften und der Marktstrukturen vor. Wie das G20-Treffen
am 15. November in Washington zeigte, werden die nationalen Regeln für diesen besonders stark
globalisierten Teil der Weltwirtschaft nun verschärft. Finanzinstitute mit einer flexiblen
IT-Infrastruktur werden weniger Mühe haben, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten neue Regularien
umzusetzen. Eine im Oktober durchgeführte Umfrage unter deutschen Banken und Versicherungen
bestätigt dies: Die meisten betrachten eine flexible und transparente IT und automatische
Geschäftsprozesse als strategisch für den künftigen Geschäftserfolg.
„Wir sehen derzeit drei große Herausforderungen für die Finanzdienstleister“, sagt Karl-Heinz
Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG: „zahlreiche Änderungen an den nationalen
Regularien, die so einfach und kostengünstig wie möglich umgesetzt werden müssen, eine anhaltende
Konsolidierung des Marktes, die eine schnelle Integration von IT-Systemen erfordert, und ein
verbessertes Risikomanagement, das den Handlungsspielraum der Banken begrenzt.” Des Weiteren sind
die Finanzdienstleister durch die unsicheren Märkte zu Übernahmen und Fusionen gezwungen. Der
Aufwand für die Integration und Konsolidierung monolithischer oder standardisierter Anwendungen
zwischen den Unternehmen ist gewaltig. Unternehmen mit einer flexiblen IT-Infrastruktur können hier
von großen Einsparmöglichkeiten und neuen Geschäftschancen profitieren. Karl-Heinz Streibich: „
Diese Unternehmen werden M&AAktivitäten wesentlich leichter bewältigen und erheblich schneller
Nutzen daraus ziehen”. Spezifische Risikomanagement-Richtlinien und ihre Umsetzung durch die IT
werden künftig besonders hohe Priorität erhalten. Global operierende Finanzdienstleister können
sich unbekannte oder nicht gemanagte Risiken künftig nicht mehr leisten. Investoren, Kunden und
Mitarbeiter werden sich für Institute entscheiden, die mit einem umfassenden und transparenten,
IT-gestützten Risikomanagement aufwarten können.
Im Oktober dieses Jahres hat die Software AG eine Umfrage unter deutschen Banken und
Versicherungen durchgeführt. Darin bezeichnen die meisten Unternehmen IT als strategische Ressource
und siedeln die Verantwortung dafür auf Vorstandsebene an. Mehr Transparenz, Flexibilität und
Modernisierung werden als wichtige Ziele bezeichnet, und mehr als 60 Prozent der Befragten führen
dafür Business Process Management (BPM) ein. Der alternative Weg zu mehr Flexibilität - der
Austausch bestehender Systeme und des damit verbundenen geistigen Kapitals - erhielt nur 7 Prozent
Zustimmung.
„Die neue Generation von BPM-Software verbessert den Entscheidungsprozess und verschafft
Unternehmen die benötigte Echtzeit-Sicht auf Aktivitäten und Entwicklungen ihres Geschäfts”, sagt
Dr. Peter Kürpick, CPO der Software AG. „BPM erlaubt fusionierenden Unternehmen außerdem, sich die
besten Anwendungen herauszupicken und mit einer flexibleren und anpassungsfähigeren
IT-Infrastruktur aus der Fusion hervorzugehen.“
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